Werdegang des Tickets

Im Jahr 2013 entstand innerhalb der VerkehrsLandesAstenKonferenz (VLAK) die Idee, ein landesweites Semesterticket nach dem Vorbild des NRW-Ticket auch an den niedersächsischen Hochschulen zu etablieren. Im Januar 2014 wurde eine erste Anfrage an die Niedersachsentarif GmbH (NITAG) bezüglich der Einführung eines niedersachsenweiten Semestertickets für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) gestellt. Diese wurde leider im Mai 2014 abgelehnt. Ein erneuter Anlauf wurde im Juli 2014 bei einer Mobilitätskonferenz im niedersächsischen Landtag unter Beteiligung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) unternommen. Hieraus entwickelte sich ein Arbeitskreis, unter Beteiligung der SPNV-Aufgabenträger (LNVG, Region Hannover und Zweckverband Großraum Braunschweig), den Eisenbahnverkehrsunternehmen, den durch die VLAK vertretenen Hochschulen und den Hochschulen die nicht der VLAK angeschlossen sind sowie der NITAG. In einem konstruktiven Prozess wurde mit allen Beteiligten ein Semesterticketmodell entwickelt, welches nun den Studierendenschaften vorgestellt werden soll und deren generelles Interesse an einem solchen Semesterticket mit einer Umfrage abgefragt wurde. Beflügelt durch die eindeutigen Ergebnisse, selbst aus dem Verbundgebiet des VBN, der erst kurz vor der Umfrage einbezogen wurde, wurde das Projekt weiter voran getrieben.
Die Einführung zum Wintersemester 2018/2019 erfolgt nach erneuter Abstimmung der entsprechenden Entscheidungsgremien der Hochschulen an über 99% der Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen und Bremen, die bereits vor dem Start des landesweiten Semestertickets Niedersachsen/Bremen über ein Semesterticket verfügten.

Für die Zukunft ist unter anderem geplant, die Möglichkeit der Einbindung des straßengebundenen ÖPNV (also Straßen- und U-Bahnen, sowie Busse) in Niedersachsen und Bremen in das landesweite Semesterticket zu prüfen und bei preislich attraktiven Voraussetzungen umzusetzen.